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Sambodha

Wie bist Du zu Sambodha gekommen?

Meine erste Begegnung mit dem Wissen von Sambodha war ein Vortrag von Aaravindha, auf dem ich durch mehrere „Zufälle“ gelandet war. Ich hatte keine Ahnung wer Aaravindha ist und hatte auch keine Lust mich auf den Vortrag einzulassen, zu viele Hoffnungen hatte ich bereits auf meiner spirituellen Suche in erleuchtete Lehrer gelegt und nie den Lehrer gefunden, der meinen Durst nach Wissen, das sich wirklich wahr anfühlte, dauerhaft stillen konnte. Den Worten lauschte ich nur halbherzig, mein Mind war damit beschäftigt sich Urteile über alles Mögliche zu bilden, aber tief in mir, jenseits dessen geschah etwas. Mein Herz öffnete sich und ich kam in einen sehr freudvollen, blissähnlichen Zustand, der zwei Tage lang anhielt. Ich nahm es als Zeichen mir die Lehren von Aaravindha und die Meditationstechniken genauer anzusehen und befinde mich seitdem auf einer wundersamen Reise von Erkenntnissen und Freude, die sich wie Perlen auf dem Faden meines Weges aufreihen. Auch das Gefühl etwas suchen zu müssen, die innere Unruhe ist weg und ersetzt durch ein immer weiter gehendes Finden. Während ich früher ein spirituelles Buch nach dem anderen verschlungen habe, habe ich mich nun viel mehr Freude mich einfach hinzusetzen und beispielsweise ein Mantra oder meine Mahantarapatha Meditationstechnik zu machen und den Moment darin zu genießen.


Was hat sich durch Sambodha in Deinem Leben verändert?


Vor allem mein inneres Lebensgefühl und meine Wahrnehmung von der Welt hat sich sehr schnell verändert. Ich kann nun auch schwierige Situationen immer besser annehmen, den Lehrer darin sehen und aufrichtig dankbar dafür sein. Ich erkenne den Sinn darin und die Möglichkeit. Eines meiner Lieblingszitate von Aaravindha ist: „Die höchste Form deines Gebetes besteht schlichtweg in Aufrichtigkeit und Dankbarkeit. Jede andere Art des Betens bekräftigt deinen Glauben an Mangel und blockiert den Fluss der Gnade." Das ist eine Erkenntnis die unglaublich viel für mich verändert hat. Aufrichtige Dankbarkeit und die damit einhergehende Demut (offen zu sein für alle Möglichkeiten) öffnet den Raum für Wunder im täglichen Leben. Es werden plötzlich Dinge möglich, die vorher unerreichbar schienen und mit dem Erleben der kleinen Wunder im Alltag wächst die Freude, das Staunen und die Dankbarkeit weiter und man beginnt wie ein unschuldiges Kind die Welt neu zu entdecken.
Wenn ich meinen Draht zur Dankbarkeit oder zum Mitgefühl mit der Welt und mir Selbst aus den Augen verliere und mich beispielsweise emotional triggern lasse, habe ich durch das Wissen von Sambodha wirksame praktische Werkzeuge um Muster und Anhaftungen, sich mir als Karma in meinem Leben zeigen, zu erkennen und durch höhere Unterscheidung loszulassen. Jede in der Wahrheit stehende Unterscheidung macht einen im Herzen fühlbar ein Stückchen freier.


Wie setzt Du das Solare Wissen in Deinem täglichen Leben um?

Indem ich von Moment zu Moment neu versuche nach den Prinzipien von Achtsamkeit, Nicht-Schaden, Mitgefühl, Akzeptanz, Dankbarkeit, Großzügigkeit im Umgang mit den Menschen und mir selbst im täglichen Alltag zu leben. "Versuchen" verwende ich in Ermangelung eines treffenderen Begriffs, denn diese Qualitäten lassen sich am leichtesten umsetzen durch ein "erlauben", mehr als durch ein "tun". Es sind innere Zustände eines offenen Herzens. Diese Qualitäten sind mehr ein Gefühl, eine innere Haltung, die sich in einem entfalten, wenn man es zulässt. Das kann so stark werden, dass man das Gefühl hat vor Glückseligkeit zu zerfließen. Meist ist es dann aber auch schneller wieder vorbei als einem lieb ist, weil die Meisten von uns sich ja doch noch sehr leicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen. Aber dieser Bliss ist so schön, das man bereit ist schnell zu lernen ;-)


Was möchtest Du von diesem Wissen weitergeben bzw. was gibst Du von diesem Wissen weiter, und in welcher Form?

Meine Form der Wissensweitergabe spielt sich primär im täglichen Leben mit meinen Kindern ab. Situationen entstehen, ganz normaler Alltag und seine Herausforderungen und ich versuche darin den Kindern das zu geben, was der Moment erfordert. Manchmal ist das konkretes Wissen oder Erklärungen, und manchmal ist es nur ein Zuhören oder Verstehen oder Auffangen einer Situation durch Humor. Oft helfen kleine Impulse zur rechten Zeit mehr als langwierige Vorträge. Vor allem aber lerne ich durch die Kinder. Sie führen mich in Situationen in denen ich lernen kann das Wissen aktiv umzusetzen und zeigen mir durch ihre Reaktionen sehr schnell die Resultate. Sie schaffen es auch meisterlich mir die blinden Flecke auf meiner Linse vor Augen zuführen und bringen mich damit oft an meine Grenzen. Wir sind gleichzeitig alle Lehrende und Lernende, egal auf welche Weise wir Wissen vermitteln.
 
Eine andere Art das Wissen weiterzugeben ist für mich das schreiben von Geschichten. Ich schreibe einen spirituellen Roman im Internet, zu dessen Entstehungsweise man ausführlich hier etwas lesen kann: www.mandala-online-magazin.de/mom200801.html#Beitrag10

Der Roman selbst ist hier zu finden:

http://aiyanna.twoday.net

Es macht mir Spass durch die Charaktere in meiner Geschichte Probleme durchlebbar zu machen und eine mögliche Antwort auf das Problem zu geben. Durch Geschichten blicken wir oft in einen sanften Spiegel, der es uns möglich macht mit etwas Abstand auf unsere eigenen Schatten zu blicken. Da wir aber wissen, dass es ja nicht um uns geht und wir nicht direkt damit konfrontiert werden, gehen wir oft weniger in Verteidigungshaltungen, die ein offenes und freies Ansehen der Problematiken möglich macht. Ähnlich wie der Hofnarr früher dem König unangenehme Wahrheiten sagen durfte, weil er sie mit durch Humor und Geschichten so verpackte, dass der jeweilige Herrscher nicht direkt komprimitiert wurde. Durch Geschichten wurde über Jahrtausende auch Mythologie und Weisheit am Leben erhalten und von Generation zu Generation weiter getragen.


Was sind Deine Erfahrungen mit den Meditationstechniken?


Bevor ich mit den Meditationstechniken von Sambodha in Kontakt kam, habe ich mich hin und wieder hingesetzt und meditiert. Ich habe alles Mögliche ausprobiert, von geführten Meditationen bei denen man alles Mögliche visualisiert, Affirmationen, versucht keine Gedanken zu haben bis hin zum herunter leihern von Mantren. Gebracht hat es mir nicht viel, außer einem ganz guten Überblick über verschiedene Methoden. Das Problem der meisten Meditationen, die ich vorher probiert hatte, war, dass man mit dem Mind versucht hat zu Gott zu kommen, und das kann nicht funktionieren, weil der Mind wie ein Computer ist, der nur in Polaritäten denken kann, null und eins und das Unendliche, aber nicht definieren und begreifen kann. Er versucht etwas zu fassen, was nur durch das Herz erfahrbar ist.
Die Meditationstechniken der solaren Linie sind grundlegend anders aufgebaut. Eine Ebene der Technik hält den Mind beschäftigt, während man mühelos in einem Zustand des Beobachtens ruht und laut oder leise bestimmte Saattöne erzeugt, die auf der Ebene des reinen Bewusstseins ruhen und dadurch sozusagen von Außen mit diesen, tief in uns wohnenden, reinen Schöpfungstönen in Resonanz gehen. Dies bewirkt eine tiefgehende Reinigung unseres Unterbewusstseins und der Chakren indem es die Linse, die unser Bewusstsein durch die Chakren in den Ausdruck projeziert, reinigt. Dieser Staub ist nichts anderes als unser Karma. Diese Schöpfungstöne oder Bijas stellen nach und nach die göttliche Ordnung in uns wieder her, indem sie unseren verstimmten "adharmischen" Ton wieder mit dem des göttlichen Orchesters (Dharmi) in Einklang bringen und wir so wieder unseren, zum Orchester passenden, individuellen Ton zum Ausdruck bringen können (Dharma).
Nach und nach werden die Qualitäten des Herzens, durch die wirksame Kombination der Meditationstechniken gepaart, mit dem Umsetzen der "Qualitäten der göttlichen Absicht" wieder erweckt und der Mind nimmt seine, ihm ursprünglich angedachte Rolle, als Werkzeug des Herzens ein.

Bei mir persönlich gab es Phasen, da habe ich mich durch ein "Wollen" oder "Tun" selbst blokiert und dadurch tiefere Erfahrungen verhindert. Auch in der Meditation kommt man nur durch Anwendung der göttlichen Prinzipien wie Achtsamkeit, Mitgefühl, Akzeptanz, Dankbarkeit, Großzügigkeit etc. weiter. Dem gegenüber stehen Phasen in denen ich völlig mühelos die Entfaltung dieser Qualitäten in mir und damit der Meditation erlauben kann und sehr tiefe, heilende Zustände und Glückseligkeit erlebe. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, das man die Wirksamkeit nicht an äußeren Merkmalen, wie vielleicht das Sehen von Bildern, Farben oder sonstigen vielleicht spektakulären Meditationserlebnissen, messen kann, denn vieles verläuft auf sehr tiefliegenden Ebenen, die unser Mind nicht erfassen kann. Durch diese Erkenntnis habe ich auch gelernt, die völlig unspektakulären gewöhnlichen Meditationen zu schätzen und das Jagen nach den besonderen Erlebnissen aufgegeben. Die dadurch entstandene Dankbarkeit für alles hat zu einer weiteren Vertiefung der Meditation geführt, was ein echtes Schlüsselerlebnis für mich war. Ich nehme "besondere" Bilder, Farben, Töne etc. in der Meditation zwar zur Kenntnis, wenn sie geschehen, versuche ihnen aber nicht mehr Aufmerksamkeit zu schenken als allem anderen oder sie festzuhalten.

Neben meiner täglichen Mahantarapatha Technik, liebe ich besonders die Devi'Buth'Atmaka, eine sehr sehr alte laut getönte Elementeheiltechnik und die Pranaprabas, eine Lichtkörper/Meridiantechnik, für die ich mir leider momentan viel zu selten Zeit nehme.


Welches Bereiche des Wissens interessieren Dich besonders, und warum?

Sehr bereichernd finde ich das Wissen um die Qualitäten der göttlichen Absicht. Ich habe auch vorher schon durch viele Bücher und Lehrer viel über Dankbarkeit, Akzeptanz und Mitgefühl gelernt und habe durch Aaravindha festgestellt, dass mir wichtige Bausteine zu den einzelnen Qualitäten gefehlt haben, um ein praktisch anwendbares und rundes Ganzes zu ergeben.

Dann interessiere mich besonders für alles, was mit den Tönen zu tun hat. Ich finde es einfach faszinierend, wie man mit Tönen Shakti leiten kann und wie sich die verschiedenen Obertöne zu einem harmonischen Gesamtbild fügen, besonders wenn Aaravindha diese Töne macht.
Ebenfalls sehr interessant finde ich es, wenn Aaravindha geschichtliche Begebenheiten erzählt. Besonders faszinieren mich seine Erzählungen darüber wie es beispielsweise früher in Ägypten in den Tempeln vor dem Bewusstseinsfall war, und welche ursprüngliche Bedeutung die einzelnen Symboliken und Mythen haben. Leider bleibt in den Seminaren für diese Dinge meist nicht genügend Zeit, weil es wichtigere Dinge zu lernen und zu fragen gibt, aber wenn sich der Raum dafür öffnet, lausche ich jedes Mal mit offenem Mund. Ich würde ihn gerne mal noch über Steinkreise und deren Erbauer befragen, vielleicht ergibt sich irgendwann die Möglichkeit.


Welchen Stellenwert hat die Sambodha Community in Deinem Leben?


Einen ganz großen! Ich beteilige mich mit Freude an der Arbeit in mehreren Teams und genieße alle diesbezüglichen Treffen sehr. Ich treffe mich auch im rein privaten Rahmen sehr viel mit Leuten aus Sambodha. Es sind mehr als Freundschaften, die da entstanden sind. Zu vielen Menschen verspüre ich alte, sehr tiefe Verbindungen. Bei Sambodha ist die Konzentration von Menschen, bei denen ich das so empfinde, außergewöhnlich hoch. All diese Menschen zu treffen, war für mich wie ein Heimkommen. Natürlich habe ich auch noch Freunde außerhalb von Sambodha, mit denen ich mich sehr verbunden fühle und für die ich sehr dankbar bin.
Ich hoffe auch, dass in naher Zukunft auch eine internationale physische Community irgendwo auf der Welt entsteht. Die Geschichte, die ich schreibe, handelt von einer solchen Community, und wie ich mir ein Leben darin vorstelle.


Gibt es sonst noch etwas, was du mitteilen möchtest?


Ich möchte gerne meinen Dank an Aaravindha zum Ausdruck bringen. Er ist für mich einfach ein Phänomen. Die Tiefe des Wissens und der Techniken, seine Präsenz, die Saumedhika Sicht und wie er sie nutzt, um uns in unserem Erwachen und Seva zu unterstützen und all die Wunder, die wir sonst noch mit ihm erleben sind für den Verstand schwer zu akzeptieren und zu begreifen. Was mich aber noch viel mehr fasziniert ist seine natürliche und authentische Art. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so viel Integrität, Mitgefühl und Liebe für andere Menschen zeigen kann und dabei so humorvoll und leicht sein kann. Ich habe bei ihm das Gefühl ihn schon ewig zu kennen. Ein guter Freund. Ein wahrer Lehrer und Freund. DANKE!

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