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Das Chakra Vidya
minimieren

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Das Wort „Chakra” stammt aus dem Sanskrit und bezeichnet eine Nabe, ein Rad oder eine Sphäre. „Vidya” ist ein anderes Sanskritwort, das „Gesamtheit von Wissen” bedeutet. „Chakra” im Sinne von „Chakra Vidya” kann also genauer umschrieben werden als eine tiefgreifende Einflusssphäre, die mit anderen Chakras interagiert. In ihrer Gesamtheit bilden sie die zwölffache Grundlage für den Ausdruck des Devatapratima, des göttlichen Abbildes in der menschlichen Form. Das Devatapratima ist der Prototyp des höheren Selbst, den wir als Kollektiv teilen und von dem wir im Hinblick auf den Ausdruck unseres Lebens und seiner unendlich vielfältigen Kreativität abhängen. 

In verschiedenen religiösen Traditionen dieser Welt werden unterschiedliche Chakrasysteme beschrieben, die drei, fünf, sieben, zehn oder zwölf Chakras umfassen. Am weitesten verbreitet ist die Vorstellung eines Systems mit sieben Chakras, wie wir sie in östlichen spirituellen Traditionslinien finden. Die Chakras werden sieben (Körper-) Regionen zugeordnet; diese sollten jedoch nicht mit der eigentlichen Anzahl von Chakras verwechselt werden. Tatsächlich gibt es nämlich zwölf Chakras; drei Chakras innerhalb jeder der vier Trikas. Obwohl alle Chakras miteinander als ein System interagieren, werden sie einem sehr alten, vollständigen und reinen Chakrawissen folgend bei Sambodha in vier Trikas oder Trinitäten unterteilt. Eine „Chakra Trika“ ist eine Schicht von drei eng miteinander interagierender Chakras, die ihren Ausdruck innerhalb einer spezifizierten Ebene von Manifestationskraft finden. Jede dieser Trikas breitet sich als Sequenz entlang dem vertikal aufsteigenden Zentralmeridian aus. Dieser Zentralmeridian kann in drei aufeinanderfolgende Regionen unterteilt werden, die – in absteigender Reihenfolge - als Brahmarandra Nada, Amrithi Nada und Shushumna Nada bezeichnet werden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Chakra Agamas oder Vidyas werden die Chakras in der Wissenschaft der Acararka Paramapara Devapatha, der großen Solaren Linie, als von innen statt als von außen beginnend beschrieben. Anders gesagt, fast alle heute bekannten Chakrasysteme beschreiben eine aufsteigende Folge von sieben Chakras, die ihren Anfang in der physischen, am Ende der Wirbelsäule liegenden Wurzel nimmt und an der Krone des Schädels endet. Bei Sambodha lehren wir die umgekehrte Reihenfolge, da wir - wie auch die alten Weisen früherer Zeiten – klar erkennen, dass unser Bewusstsein seinen Ursprung und seine Ermächtigung von innen heraus nimmt. Wir sind also von innen nach außen erschaffen, nicht anders herum. Demzufolge ist das erste Chakra das Kronen- oder Sahasrara-Chakra und das zwölfte und letzte das sich am Ende der Wirbelsäule befindliche Wurzelchakra.

  

Die vier Chakra-Trikas in ihrer absteigenden Reihenfolge sind:

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1. Die Sambodha Trika - Als Sambodha-Trika werden die drei Chakras bezeichnet, die als Supra- oder übergeordnete Verkörperung höheren Selbstwissens agieren. In ihrer absteigenden Reihenfolge besteht diese Trika aus den Chakras Sahasrara-Chakra, Mulakarana-Chakra und Soma-Chakra.

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2. Die Vijnana Trika - Sie verkörpert die essentielle, psychogene Dreifach-Matrix des Mind. Sie ist auf den Prinzipien der sinnlichen Wahrnehmung, Entscheidungsfähigkeit, höheren Unterscheidung, des Intellekts, der Erinnerung und Umsetzung gebaut. In ihrer absteigenden Reihenfolge sind die drei Chakras dieser Trika das Sadayathana-Chakra, das Ajna-Chakra und das Manobhava-Chakra.

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3. Die Pratibha Trika - Durch die Pratibha-Trika werden die zwei höchsten Prinzipien reinen Minds als empfängliche Fähigkeit des Hörens und Fühlens erfahren. Auch hier verbindet sich Maya, die verschleiernde Kraft des Bewusstseins, mit den Sinnen, was zur Fähigkeit des Sehens in der nächsten Trika führt. In ihre absteigenden Reihenfolge sind die drei Chakras dieser Trika das Vishuddha-Chakra, das Hridaya-Chakra und das Hrit-Chakra.

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4. Sambhoga Trika - Sie entspricht den drei unteren Körperebenen des essentiellen Menschen, dem physischen, energetischen und mentalen Körper. In ihre absteigenden Reihenfolge sind die drei Chakras dieser Trika das Manipura-Chakra, das Swadhisthana-Chakra und das Muladhara-Chakra.

 

 

Die Gesamtheit des Chakra-Vidya-Wissens wie es durch die Sambodha-Gemeinschaft gelehrt wird, ist eine weitreichende Wissenschaft, die, richtig verstanden, fast alle Prinzipien, die der menschlich-göttlichen Beziehung zu Grunde liegen, enthüllen kann. Es stattet den Aufrichtigen mit einem Grundlagenwissen aus, das anderweitig nicht verfügbar ist. Darüber hinaus schließt es Lücken und erklärt Inkongruenzen, die in fast allen anderen heute bekannten Chakra-Wissenschaften vorzufinden sind. Das Sambodha-Chakra-Wissen ist fundiert und zutiefst ausgeglichen. Lernenden wie Lehrenden auf dem spirituellen Weg kann es Kenntnisse und Einsichten vermitteln, die in keiner anderen Form des Chakra-Studiums enthalten sind.

Zur visuellen Erfahrung der Chakras haben wir einen animierten Chakra-Viewer in dem man größere Abbildungen der Chakren zusammen mit den jeweiligen Namen betrachten kann und eine, mit Musik unterlegte, animierte Kamerafahrt durch alle Chakras:

     
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