Der älteste bekannte Name der Solaren Linie ist "Acararka Paramapara Devapatha". Der Ausdruck "Acararka" bezieht sich auf die spirituelle Sonne, "Paramapara" bezeichnet eine endlose Tradition vollständig selbstverwirklichter Meister, und "Devapatha" steht für den letzten Abschnitt unserer Reise zu der vollständigen Erkenntnis Gottes.
Es existieren keinerlei Aufzeichnungen über den Beginn dieser uralten Tradition. Dieses Wissen ist nur einigen wenigen Gesegneten vorbehalten, die sich der zeitlosen Existenz der Solaren Linie, die weder Anfang noch Ende hat, vollständig gewahr sind. Bekannt ist jedoch, dass ihre Anfänge noch sehr viel weiter in der Zeit zurückliegen als der Beginn unseres seit etwa 24.000 Jahren währenden Zeitalters. In entlegenen Gegenden des Himalayas geht heute noch die Legende um, dass die Solare Tradition unter der Führung und Obhut der heiligen Sau'rehs, der spirituellen Ältesten eines längst vergangenen, glänzenden Zeitalters menschlicher Entwicklung, Gestalt annahm. Hinweise auf die Sonne als ursprüngliches spirituelles Symbol der Erleuchtung lassen sich in nahezu allen alten Religionen dieser Welt finden. Dieses Symbol verkörpert - auch wenn dieses Wissen vielerorts längst verloren gegangen ist - die selbstverwirklichende Kraft des Bewusstseins, das in direkter Verbindung mit dem einen Schöpfer und Urheber unseres Universums steht.

Vor etwa 11.000 Jahren begannen Teile des Wissen der Solaren Tradition in die Geheimhaltung überzugehen. Es wurde mehr und mehr zu einem Mysterium - außer für einige wenige, selbstlose Wesen, die ihre Unterstützung und ihr Wissen im Geheimen weiterhin den spirituellen Suchern zur Verfügung stellten, die bereit waren, den Weg wahrer Selbsterkenntnis zu gehen, und die Gaben, derer sie durch ihre Meisterschaft teilhaft werden würden, in den Dienst der Menschheit zu stellen. Aaravindha Himadra wusste aufgrund seiner Saumedhika-Sicht schon in jungen Jahren von dieser alten Tradition. Ein Großteil seines inneren Bewusstseins entwickelte sich zwischen seinen Auseinandersetzungen mit dem Zustand unserer Welt und dem Licht des Wissens, das ihm durch seine Verbindung zu der Solaren Linie zur Verfügung stand und ihn führte.
Im Alter von sechs Jahren kam er zum ersten Mal in diesem Leben physisch in Kontakt mit einem der lebenden Meister, die diese Tradition bis heute aufrechterhalten. Aber trotz seiner engen Verbindung zur Solaren Linie, auf die er einen maßgeblichen Teil seiner spirituellen Entwicklung zurückführt, hatte er erst sehr viel später wieder die Gelegenheit, in den Genuss der physischen Präsenz ihrer Meister zu kommen, als er sich, ihrer Einladung folgend, im Jahr 2006 auf die Reise in ihre Heimat machte - einem verborgenen Tal des Himalayas. Dort, in der erlesenen Gesellschaft der sechs verbleibenden Amartya Meister der Solaren Linie, gelang es ihm, die noch fehlenden Teile seiner lebenslangen spirituellen Reise zu einem Ganzen zusammenzufügen.
Bis vor etwa 200 Jahren gab es 14 bis 16 lebende Solare Meister, die den spirituellen Bedürfnissen dieser Welt aus ihrem geheimen Tal heraus dienten. Diese lebenden Meister sind ohne Zweifel die beeindruckendsten lebenden Wesen, die jemals den Fuß auf diese Erde gesetzt haben, und doch sind sie der Welt erstaunlicherweise nahezu unbekannt. Während seines Aufenthaltes in ihrem Tal wurde Aaravindha als erstem westlichen Menschen eine Audienz bei dem ältesten der Amartya Meister, dem "Pitamah Amara Manusya", gewährt. Aaravindha hat einen Teil seiner bewegenden Erfahrungen und Erlebnisse in der Gegenwart dieses Meisters mit seinen Freunden und Schülern geteilt, aber vieles von dem, was sich an diesem Tag ereignet hat, wird aufgrund der Heiligkeit der Geschehnisse ein Geheimnis bleiben.
Wahrheit ist nicht nur ein Medium des Wissens, aus dem heraus wir Weisheit gewinnen und entwickeln. Wahrheit hat auch einen strukturellen Aspekt, da sie als grundlegendes Fundament der gesamten Schöpfung fungiert. Es handelt sich um ein universelles Feld, das allen Wesen gleichermaßen gehört. Der "Acararka Paramapara Devapatha" ist eine Verkörperung dieser universellen Gesamtheit der Wahrheit, die der Welt durch die Gründung der Sambodha-Gemeinschaft wieder zugänglich gemacht werden soll. Sie wird Stück für Stück aus den zuvor nicht zugänglichen Korridoren des Nabho'Ghana Akash, dem "himmlischen Gewölbe des göttlichen Mind", hervorgebracht. Doch auch wenn dieses Wahrheitswissen uns jetzt systematisch und auf wohlbedachte Art und Weise zurück gegeben wird: "Devapatha", den letzen Abschnitt der Reise in die Selbsterkenntnis, muss letztendlich jeder für sich zurücklegen.