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Gelübde und Schwüre sind ein heikles Thema. Manch Einer hat sich durch solche Schwüre oder Gelübde für lange Zeit große Probleme geschaffen. Das Problem ist, dass man sich durch Schwüre und Gelübde an Dinge binden kann, die sich zu einem späteren Zeitpunkt als wenig dienlich oder gar schädlich herausstellen. Es erfordert dann eine sehr klare Unterscheidungskraft und manchmal auch Unterstützung, um sich aus den durch diese Form sehr starken Verstrickungen zu lösen.

Es gibt jedoch auch einige wenige Gelübde, die eine sehr tiefe, schöne Qualität haben. Das sind universelle Gelübde, die nur an die tiefste, eigene Wahrheit binden - nicht an eine Konfession, einen speziellen Glauben oder gar bestimmte Personen. Zu einem solchen Gelübde habe ich eine sehr spezielle Beziehung.

In diesem Leben habe ich dieses Gelübde das erste Mal in einem Buch vom Dalai Lama (wieder-)entdeckt. Das Buch handelt von einem einwöchigen Retreat, das letztlich auf die Abgabe des Boddhisattva-Gelübdes hinaus lief. Sinngemäß verstanden habe ich es damals als "Ich gelobe in dieser Welt zu wirken, bis auch das letzte fühlende Wesen seine Freiheit gefunden hat". Mein erster Gedanke war "uff, man muss verrückt sein, wenn man ein solches Gelübde ablegt". Einige Wochen später hatte ich aber eine sehr tiefe Erfahrung, die mir das Gefühl gab, dass ich selbst so ein Verrückter bin bzw. in einem früheren Leben war. Eine alte Erinnerung fand ihren Weg in mein aktuelles Bewusstsein. Zuerst war das fast eine Art Schock - ich konnte mich dann aber erstaunlich schnell damit anfreunden.

Die größte Freude im Leben ist für mich nämlich, auf die verschiedensten Arten "Licht" in diese Welt zu bringen. Das kann durch Gespräche mit anderen Menschen sein, dadurch wohltätige Organisationen oder kreative Menschen finanziell zu unterstützen (wenn sich der innere Überfluss für mich gerade auch in harter Währung manifestiert ;-) ), im richtigen Moment am richtigen Ort präsent zu sein, oder auch dadurch, mein Strahlen - meine Liebe, meine Talente und meine Kreativität - in etwas hineinzugeben, bei dem ich das Gefühl habe, dass es ein aufrichtiges, authentisches Angebot für Menschen ist, die ein ernsthaftes Interesse an ihrer individuellen und damit auch kollektiven Bewusstseinsentwicklung haben.

Mit Aaravindha Himadra habe ich einen Lehrer gefunden, bei dem ich dieses Gefühl habe - und mit Sambodha habe ich eine Gemeinschaft gefunden, die diese Vision mit mir teilt und die meines Wissens besten Methoden anbietet, diese Vision auch in dieser Welt lebendig werden zu lassen. Jede und jeder auf ihre eigene, individuelle Art und Weise - in ihrem einzigartigen Ausdruck.

Nun ist das Boddhisattva-Gelübde keineswegs etwas, das man nur im Buddhismus findet. Es handelt sich nämlich genau um eine solche Art von Gelübte, das universell, zeitlos und nicht konfessionsgebunden ist. Aaravindha hat mit Hilfe seiner Saumedhika-Sicht eine spezielle Variante dieses Gelübdes hervorgebracht, zu der ich aus tiefstem Herzen und ohne jegliche Vorbehalte stehen kann. Ich empfinde dies nichts als Gelübde, das mich an irgendetwas bindet - sondern vielmehr als verbalen Ausdruck der tiefsten Wahrheit des Göttlichen Seins. Für mich ist es nicht so, dass ich dieses Gelübde jemals ablegen könnte oder würde - vielmehr wurden hier Worte für etwas gefunden, das ich als meine wesentlichen Aspekt meiner göttlichen Natur anerkenne:

Boddhisattva Vow of Compassion

Aware of the suffering caused by careless listening and speaking;
I promise to cultivate and mature my ability to hear through compassion and love,
for the purpose of answering the Great Mother's call
to bring joy and peace to all the creatures of our world.
Thus, through mindful listening and speaking
I will help relieve the suffering of our world.

Auf Deutsch würde ich das folgendermaßen formulieren:

Boddhisattva Gelübde des Mitgefühls

In dem Gewahrsein des Leides, welches durch achtloses Hören und Sprechen verursacht wird;
gelobe ich meine Fähigkeit des Hörens durch Mitgefühl und Liebe zu kultivieren und entwickeln,
um den Ruf der großen Mutter zu beantworten,
allen Wesen unserer Welt Freude und Frieden zu bringen.
Somit werde ich durch achtsames Hören und Sprechen helfen,
das Leid auf unserer Welt zu lindern.

Aaravindha Himadra und Sambodha unterstützen mich auf zwei Arten, diesem inneren Ruf zu folgen: Durch das uralte spirituelle Wissen und die dazugehörigen Erwachenstechniken habe ich die Möglichkeit, meine spirituelle Entwicklung in ungeahnter Weise zu beschleunigen, zu vertiefen und zu fundieren. Nachdem ich nach all den Jahren - oder gar Leben - des Suchens die Suche aufgegeben hatte, habe ich etwas gefunden, von dem ich bereits nicht mehr geglaubt hatte, dass es so etwas in dieser Welt überhaupt gibt. Etwas, was man in Worten nur ungelenk und schal beschreiben kann - man muss es einfach für sich selbst erleben!

Gleichzeitig gibt es für mich innerhalb der Gemeinschaft von Sambodha zahlreiche Möglichkeiten, meinen kreativen Ausdruck in eben dieses aufrichtige, wahrhaftige Angebot einzubringen. Ich finde viele Freunde und Gefährten, und es bieten sich mir immer neue Wege, tiefer in mein Dharma einzutauchen. Bei all den Herausforderungen, die ein Leben in dieser Zeit mit sich bringt, kann ich von mir behaupten, dass dieses Leben ein Geschenk ist, für das ich jeden Tag dankbar sein kann.

Für mich gibt es keine schönere Erfahrung, als anderen Menschen etwas zeigen zu dürfen, das diesen Menschen wirklich hilft, ihr wahres Selbst-Wissen zu finden, zu kultivieren und wieder der Welt zu schenken.

... und so fliegen wir - wie Schwäne - auf ewig weiter in die Sonne!
Tauchen ein, in die Heilige Solare Linie - unsere innerste Natur, unseren ureigensten Strahl.
Und bringen das Paradies hervor - aus unserem tiefsten Wesenskern.

-Jashan Chittesh-

 

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